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Hammerlose in der Champions League - na und?

Pit Gottschalk
Pit Gottschalk
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Einen ausgelasteten Dienstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Hammerlose in der Champions League - na und?
Ansetzungen für das Achtelfinale sind fix
Von Alexander Sarter
Oje. Noch ist der Jubel über den Einzug von vier Fußball-Bundesligisten in das Achtelfinale der Champions League nicht verhallt, da deutet sich schon der GAU in der ersten K.o.-Runde an: Es ist gut möglich, dass unter den besten Acht kein deutscher Klub mehr dabei ist.
Die Gegner der Bundesligisten sind durch die Bank derart hochkarätig, dass sich niemand über ein Aus aller vier Vereine wundern müsste. Selbst die Bayern haben mit Paris einen Gegner vor der Brust, der fraglos für ein frühzeitiges Scheitern sorgen kann.
Doch anstatt zu jammern, sollten die Klubs die hohen Hürden als Chance sehen. Außer den Bayern hat kein Bundesligist etwas zu verlieren. Dafür reicht ein Blick auf die Etats der Gegner, die zumeist um ein Vielfaches über denen ihrer deutschen Kontrahenten liegen.
Die Bundesligisten können im Achtelfinale unter Beweis stellen, dass funktionierende Mannschaften mit einer guten Strategie und viel Leidenschaft im Gepäck gegen die zum Teil mit Milliarden zusammengekauften Schwergewichte bestehen können.
Dass die Bundesligisten, deren Profis auch nicht gerade am Hungertuch nagen, als finanzschwache Außenseiter in die Begegnungen gehen, legt die Auswüchse des Profifußballs offen.
Alexander Sarter ist Redakteur beim Sport-Informationsdienst (SID)
Die deutschen Gegner im Achtelfinale
Diese Top-Klubs warten auf die Bundesligisten
RB Leipzig gegen Manchester City
FC Bayern gegen PSG
Eintracht Frankfurt gegen Neapel
Borussia Dortmund gegen Chelsea
Heute im Fernsehen
Der TV-Überblick
Der TV-Überblick
18.30 Uhr, Sky: Bundesliga, VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund
20.30 Uhr, Sat.1: Bundesliga, Bayern München - Werder Bremen
20.30 Uhr, Sky: Bundesliga, VfL Bochum - Mönchengladbach, VfB Stuttgart - Hertha BSC
WM 2022 in Katar: Moukoko muss mit!
BVB-Trainer Terzic ordnet Moukoko-Spekulationen ein
Von Pit Gottschalk
Soll Youssoufa Moukoko mit zur WM 2022 in Katar fahren? Die Frage scheint ganz Deutschland zu beschäftigen, seit der BVB-Teenager regelmäßig Tore in der Bundesliga schießt. Die Antwort fällt nicht sonderlich schwer: Ja, natürlich soll und muss er mit!
Es reicht ein Blick auf die Statistik. Wer in 42 Bundesliga-Spielen elf Tore schießt und sechs vorbereitet, kann sich offenbar gegen die besten Verteidiger hierzulande durchsetzen. Am Toreschießen hindert ihn sein Alter von 17 Jahren nicht. Allein die Leistung zählt.
Und die ist in dieser Saison außerordentlich gut: Moukoko trifft in jedem zweiten Spiel und bereitet in jedem dritten Spiel einen Treffer vor. Die Quote würde er sicherlich nicht erreichen, wenn’s gegen Rauhbeine auf Weltniveau geht. Aber was schadet es, wenn er gleichzeitig lernt?
Jeder Bundestrainer hat bei Turnieren schon Spieler mitgenommen, deren Reolle allenfalls als Stimmungsmacher zu rechtfertigen waren. So wurden Erik Durm und Kevin Großkreutz Weltmeister ohne eigenes Zutun. Niemand erwartet, dass Moukoko die Tornetze in Katar zerfetzt.
Mit diesen Stars will Brasilien den Titel holen
Was wir von ihm wissen: dass er ein Junge für die Zukunft ist. So wie Lothar Matthäus als 19-jähriges Talent bei der EM 1980 in Italien. Jetzt mitzufahren, um die Abläufe und innere Dynamik eines großen Turniers kennenzulernen, ist die beste Vorbereitung auf die kommenden Turniere.
Im 26er Kader von Bundestrainer Hansi Flick (Donnerstag Bekanntgabe) wird nach Timo Werners Ausfall hoffentlich ein Plätzchen frei sein für einen, der weiß, wo das Tor steht. Notfalls nimmt er halt doch drei statt vier Torhüter mit. Oder glaubt jemand, dass alle vier zum Einsatz kommen?
Auch der Franzose Kylian Mbappé war keine 20 Jahre alt, als er bei der WM 2018 in Russland Weltmeister wurde und zum Weltstar aufstieg. So ist das heute im Fußballgeschäft: Die Stars von morgen treten durch die fortschreitend gute Ausbildung immer früher ins Rampenlicht.
Moukoko hat beim BVB rechtzeitig einen gestanden Bundesliga-Stürmer aus der Startelf verdrängt (Modeste) und das Vertrauen seines Trainers Terzic mit der einzig gültigen Währung zurückgezahlt: mit Toren. Flick wäre schlecht beraten, wenn er diese Chance jetzt nicht nutzen würde.
Unfassbare Skandal-Aussage vom WM-Botschafter
Thomas
Heute die erste Werbung zur #WM2022 gesehen. So geht es eigentlich @BrewDog #wellDone https://t.co/htnyU2Df9o
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Pit Gottschalk @pitgottschalk

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